Planungsfaktor 1


Level der Verfügbarkeit

Jede Abteilung schätzt seine eigenen Daten und Anwendungen als äußerst geschäftskritisch ein. Dabei darf die wahre Messgröße nur sein: Wie kommt das Unternehmen als ganzes mit einem Ausfall zurecht?

Ein Ausfall kann ein Sicherheitsrisiko darstellen, vielleicht sogar menschliches Leben gefährden oder zu einem finanziellen Schaden oder einem Verlust des guten Rufes führen.

Die Auswirkung eines Ausfalls müssen immer in Relation zur Dauer des Ausfalls bewertet werden: fünfzehn Minuten, halbe Stunde, Stunde, zwei Stunden, acht Stunden oder länger. So lassen sich die Kosten der angestrebten Verfügbarkeit mit den Kosten eines potenziellen Ausfalls vergleichen.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wie hoch sind die relativen Kosten von Systemausfällen für das Unternehmen?
  • Wie hoch sind die Kosten für den Schutz dieser Systeme?
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten einer „Katastrophe“?
  • Wie hoch ist die Anzahl der Systeme und Geschäftsprozesse, die von Basis-Diensten wie E-Mail und allgemeine Infrastrukturdienste abhängig sind?
  • Wie lang ist die mögliche Ausfallzeit, die durch eine „Katastrophe“ verursacht wird?

Unser Tipp: Führen Sie interdisziplinäre Workshops (abteilungsübergreifend) durch und definieren Sie so die Verfügbarkeitsanforderungen im Unternehmen. Sie müssen sicher sein: Verfügbarkeit der Anwendungen 7x24 und kein Datenverlust beim Ausfall. Nur dann ist Failover Clustering die richtige Wahl.


Planungsfaktor 2


Skalierbarkeit

90% aller Unternehmensdaten weltweit wurden allein in den letzten zwei Jahren erzeugt. Hecheln Sie dem Datenwachstum nicht hinterher!

Unser Tipp: Fordern Sie Informationen über die Unternehmensstrategie von der Geschäftsführung ein. Nur so können Sie mit den Verantwortlichen den Produktionsfaktor Daten diskutieren und das Datenwachstum für neue Investitionen richtig abschätzen.

Checkliste - Planung

Beachten Sie folgende Punkte bei der Planung. Notieren Sie sich zu jedem Punkt die wichtigen Aspekte und bewerten diese in ihrer Wichtigkeit. Steht das Konzept - Unterlagen hervorholen und im Detail gegenüberstellen.

  • Skalierbarkeit
  • Wachstum durch Analytics, Big Data,
  • Cloud Dienste
  • Anwendungs-RPO und -RTO
  • Standortkonzept
  • Notfallplanung/Disaster-Recovery
  • Risikoanalyse und Berechnung der finanziellen Auswirkungen
  • SAN- und LAN-Infrastruktur




Planungsfaktor 3


Notfallplanung und Desaster Recovery

Die Realisierung eines schlüssigen IT-Notfallplans erweist sich für viele Unternehmen als Herausforderung. Die geschäftskritischen Prozesse sind nach Planungsfaktor 1 zwar bekannt, welche IT-Systeme damit verbunden sind, aber selten.

Unser Tipp: Dokumentieren, dokumentieren und nochmals dokumentieren. Leider ein sehr unbeliebtes Thema in der IT. Oft fehlt die Zeit im Tagesgeschäft, um Dokumentationen zu erstellen oder diese aktuell zu halten. Setzen Sie hier ein eigene Projekt auf und definieren Sie Prozesse!


Planungsfaktor 4


Regelmäßige Ausfalltests

Failover ist eine essentielle Komponente eines Disaster-Recovery-Plans und ein kritisches Element bei der Ausführung. Für die Abnahme der neuen Systeme wird in der Regel noch ein Ausfalltest durchgeführt. Was allerdings häufig vergessen wird: die Durchführung von regelmäßigen Ausfalltests.

Unser Tipp: Nehmen Sie die Systeme nicht inbetrieb, wenn der Plan für regelmäßge Ausfalltest nicht erstellt und nachhaltig umgesetzt ist. Läuft die Lösung, wird dieser Punkt meistens vergessen. Und wenn Sie schon bei der Planung sind, fügen Sie einen weiteren Punkt hinzu. Führen Sie regelmäßige Health Checks der Umgebung durch. Nur so sind Sie beim Ausfall auch auf der sicheren Seite.

Checkliste - Nach der Implementierung

  • Integration in das bestehende Risikomanagementsystem
  • Notfallplanung
  • regelmäßige Ausfalltests und Health Checks der Umgebung
  • Firmwarepflege
  • Leitfaden für Ergebnisse und Richtlinien

Wir geben Ihnen Struktur!


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